Ach, wenn’s doch so einfach wär‘ …

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) – so schreibt die „Westfalenpost“ am 18. Juni – hat das Nein Nordrhein-Westfalens zum Warsteiner Stein-Abbau bekräftigt. Die Landesregierung werde die dortige Kalksteingewinnung …  – o pardon, habe mich verlesen, tut mir leid! Es geht ja um – Fracking! Aber auch gut. Das könnte sonst unser nächstes Problem werden … Also: Die Landesregierung werde Fracking, „auch im geplanten Landesentwicklungsplan ausschließen, der zeitnah dem Landtag vorgelegt werden soll“, sagte Remmel dieser Zeitung. Zugleich kritisierte er einen wachsenden Druck der Fracking-Wirtschaft auf die Politik: „Die Industrie stellt die Gewinnabsichten ihrer Aktionäre über den Schutz von Mensch und Umwelt.“ In NRW gebe es dagegen einen parteiübergreifenden Konsens gegen Fracking, betonte Remmel. „Dieser breite Konsens aus Politik und Gesellschaft wird nun durch die Fracking-Industrie angegangen. Ein solches Vorgehen mit der Brechstange werden wir für NRW strikt zurückweisen.“ – Ach, es wäre doch zu schön gewesen und läge doch so nahe …

W. B.

Artikel in der Westfalenpost vom 1. Juli 2016 lesen

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