Gefährdung des Trinkwassers in Warstein und Kallenhardt

In Warstein und Kallenhardt gräbt die Steinindustrie bis ins Grundwasser. Damit wird die Möglichkeit geschaffen, Verunreinigungen direkt ins Grundwasser einzubringen. Durch die Sprengerschütterungen werden möglicherweise die unterirdischen Fließwege des Grundwassers verändert und können die Grundwasserquellen zum Versiegen bringen (wie bereits bei Hillenberg 1 in Warstein). Was bedeutet dies und welche Folgen hat es für die Bewohner im Kreis Soest und speziell die Warsteiner und Kallenhardter Anwohner?

Versiegt eine Trinkwasserquelle, muss das Wasser aus anderen Quellen (z. B. der Ruhr) gewonnen, aufbereitet und gepumpt werden, d. h. der Wasserpreis für alle steigt. Denn es müssen neue Leitungen, Filter, Pumpen etc. gebaut werden. Dies wäre für das gesamte Gebiet ein hoher zweistelliger Millionenbetrag. Zudem verschlechtert sich die Qualität des Trinkwassers, aktuell ist unser Warsteiner und Kallenhardter Trinkwasser frei von Medikamentenrückständen und Mikroplastik. Wir bekämen also schlechtere Qualität zu höherem Preis.




Unsere „Postkarten-Aktion“ an Prof. Dr. Andreas Pinkwart (NRW Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie) fand aus aktuellem Anlass nicht wie geplant am 14.3. statt.




Tag des Wassers – „FliessWege“ im Lörmecketal

Die Wanderung entlang der FliessWege im Lörmecketal am 22.3. wurde abgesagt. >> hier weitere Infos zu den FliessWegen


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